Ausgewählte, nützliche Informationen und Materialien rund um das Thema Gesundheit

Aktuelles zur Patientenuniversität

Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, sind gute Informationen, ausreichende Erklärungen und verständliche Hinweise wichtige Grundlagen. Hier finden Sie

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Aktuelles

04. Sep

Neue Ernährungstrends - wie gesund ist das alles wirklich?

Längst begeistern sich nicht mehr nur überzeugte Diät-AnhängerInnen für Trends in der Ernährung. Der Verzicht auf einzelne Lebensmittel und die Ausübung bestimmter Ernährungspraktiken war wohl noch nie so populär wie im Moment. Die Liste der praktizierten Ernährungsweisen ist lang und reicht von vegetarischer, veganer, kohlenhydrat-armer, zuckerfreier, glutenfreier, laktosefreier Kost bis hin zur Steinzeitdiät. Was zunächst erfreulich klingt – die Menschen machen sich Gedanken über ihre Gesundheit und über das, was auf ihrem Teller landet – kann aber auch mit Risiken verbunden sein. So kann zum Beispiel eine vermeintlich gesündere Alternative zur empfohlenen vollwertigen Ernährung eine einseitige und oft unzureichende Versorgung mit einzelnen Nährstoffen zur Folge haben. Auch kann sich ein zwanghafter Drang entwickeln, ausschließlich Dinge zu essen, die man selbst für besonders gesundheitsförderlich hält, was sich letztlich bis hin zu einer Essstörung steigern kann. Frau Sonja-Maria Nothacker (Diätassistentin, Ernährungsmedizinische Beraterin, Leiterin der Schule für Diätassistenten an der MHH) wird Charakteristika einiger neuer Ernährungstrends durchleuchten und Tipps geben, wie wir verhindern können, dass wir uns langsam aber sicher krank essen und trinken.

Mittwoch, 04. September 2019, 18.30 Uhr s.t. Hörsaal H der MHH (Gebäude J1, Ebene H0, Raum 1110)

Nach dem Vortrag wird es wieder in lockerer Atmosphäre Gelegenheit zu Fragen und Diskussion geben. Wie immer ist jede(r) herzlich willkommen und der Eintritt kostenlos.

MHHiG, 04.09.2019, 18.30 Uhr: https://www.mhh-alumni.de/veranstaltungen/mhh-im-gespraech/details/?tx_t...

27. Jun

Patientenuniversität gewinnt 3. Platz beim Berliner Gesundheitspreis 2019

Gesundheitsinformationen zu finden, sie zu verstehen und für sich anzuwenden, fällt vielen Menschen nicht leicht und macht es für sie schwieriger, im Alltag gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen. Der Berliner Gesundheitspreis 2019 zeichnet deshalb Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung stärken. Der mit 50.000 Euro dotierte, bundesweit ausgeschriebene Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gesundheit lässt sich lernen" und wird vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost vergeben.

An der Preisverleihung am 26. Juni in Berlin nimmt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teil. "Wer gesund bleiben will, braucht gute, verständliche und verlässliche Informationen. Nur derjenige, der weiß, wann er zum Arzt gehen sollte, was gesundes Essen ist und wie viel Bewegung gut tut, wird in der Lage sein, Krankheiten so gut es geht zu vermeiden. Dieses Feld wollen wir nicht Dr. Google und Co überlassen. Deshalb entwickeln wir derzeit ein digitales Gesundheitsportal, auf dem sich jeder schnell, verständlich und werbefrei über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren kann. Die Allianz für Gesundheitskompetenz gibt dafür gute und praxisnahe Impulse", so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der Preisverleihung.

Insgesamt 41 Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich für den diesjährigen Berliner Gesundheitspreis beworben. "Alle Menschen wollen möglichst lange gesund leben. Mehr denn je braucht es dazu individuelle Gesundheitskompetenz. Wenn sie nicht vorhanden ist, belastet dies auch das Gesundheitswesen. Deshalb liegt uns und vielen anderen Akteuren sehr am Herzen, dass die Menschen leicht verständliche Informationen über ihre Gesundheit erhalten. Dazu gehört die Motivation, diese Informationen in ihren Alltag zu übernehmen. Mit unserem aus Patientensicht entwickelten Digitalen Gesundheitsnetzwerk wollen wir Nutzern deshalb künftig auch ermöglichen, Gesundheitsinformationen leichter und besser zu verstehen", sagt Daniela Teichert, designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse. Wenn es darum geht, Gesundheitsinformationen zu finden und umzusetzen, ist der Arzt oder die Ärztin einer der ersten Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten. Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, sieht sie in einer besonderen Rolle: "Wir Ärztinnen und Ärzte kennen häufig die Lebenslage unserer Patienten und sie vertrauen uns. Es ist wichtig, dass wir die Sprache der Patienten sprechen und Diagnosen und Therapien so erläutern, dass sie tatsächlich auch verstanden werden. Nur dann kann der Patient entscheiden, was gut für ihn ist und sich aktiv einbringen. Gesundheitskompetenz fängt auch beim Arzt bzw. der Ärztin an. Kommunikation ist deshalb ein wichtiges Thema für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten und allen Gesundheitsberufen." Für Martin Litsch, Vorstand des AOK-Bundesverbandes, liegt eines der wichtigsten Ziele des Berliner Gesundheitspreises darin, gute Ideen und funktionierende Ansätze stärker bekannt zu machen: "Nachahmen ist beim Berliner Gesundheitspreis nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Um die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu erhöhen, brauchen wir noch viel mehr gute Angebote. Immerhin fällt es jedem zweiten Menschen in Deutschland schwer, Gesundheitsinformationen zu finden und zu verstehen. Die AOK engagiert sich für dieses Ziel unter anderem beim Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz, dessen Schirmherrschaft das Bundesgesundheitsministerium innehat."

DIE PREISTRÄGER DES BERLINER GESUNDHEITSPREISES SIND:

1. PREIS

Der Patientenbrief von "Was hab' ich?" 99,5 Prozent der Patienten wünschen sich laut eigenen Nutzerbefragungen der "Was hab' ich?" gGmbH nach einem Krankenhausaufenthalt eine verständliche Befunderläuterung. Mit dem Patientenbrief greift das Team um Firmengründer Ansgar Jonietz diesen Wunsch auf und bietet den Patienten verständliche Informationen, die sie befähigen, selbstbestimmt und gemeinsam mit dem Arzt Entscheidungen zu treffen. Die automatisierte Lösung kann bundesweit ohne viel Aufwand in allen Krankenhäusern eingesetzt werden. Der Siegerplatz beim Berliner Gesundheitspreis 2019 wird mit einem Preisgeld von 25.000 Euro prämiert.

Mehr Informationen: www.washabich.de

2. Preis

ScienceKids: Gesundheit entdecken Seit 2006 dürfen bei ScienceKids Schüler durch eigenes Erleben selbst Antworten finden auf Fragen zu gesunder Ernährung, Bewegung und seelischem Wohlbefinden. Die Lehrmaterialien lassen sich u.a. in unterschiedlichen Schulfächern und bei der Gestaltung von Projekttagen einsetzen. Entwickelt wurde das Programm vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie der Stiftung Sport in der Schule gemeinsam mit Wissenschaftlern, Lehrkräften, Eltern und Schülern. Mittlerweile wird es in rund 1.000 Schulen in Baden-Württemberg eingesetzt. ScienceKids ist die perfekte Blaupause, Gesundheit über die regulären Unterrichtsfächer in den Schulalltag zu integrieren. Es erhält beim Berliner Gesundheitspreis 2019 den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

3. PREIS

"Patientenuniversität" an der Medizinischen Hochschule Hannover

Welche Impfungen brauche ich? Wie macht sich eine Depression bemerkbar? Und was kann ich gegen Arthrose tun? Die "Patientenuniversität" an der Medizinischen Hochschule Hannover hat es sich seit ihrer Gründung 2007 zur Aufgabe gemacht, mit Vorlesungen und Aktionen laienverständliches Wissen zu vermitteln. Davon profitieren vor allem Menschen mit eher geringer Bildung, wie eigene Erhebungen der Patientenuniversität zeigen. Bislang haben mehr als 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Veranstaltungen besucht. Für den dritten Platz beim Berliner Gesundheitspreis 2019 erhält die "Patientenuniversität" ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

21. Jun

Fünf Fragen an Frau Prof. Dr. Marie-Luise Dierks zur Gesundheitskompetenz

Die Digitalisierung ist in Deutschland auch im Gesundheitswesen angekommen. Sie bietet für die Patientinnen und Patienten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eigene Gesundheitsversorgung bewusst zu gestalten und gemeinsammit Ärzten und allen Akteuren im Gesundheitswesen neue Behandlungsformen zu erproben. Bei all diesen Bestrebungen ist die Stärkung der (digitalen) Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten von entscheidender Bedeutung. Die TK hat Frau Prof. Marie-Luise Dierks von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zur Gesundheitskompetenz und ihren zahlreichen Facetten befragt:

https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesund-leben/gesundheitskomp...

17. Jun

Doc Data - warum Daten Leben retten können - 3. Juli 2019

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffnen im Gesundheitswesen eine breite Palette vielversprechender Versorgungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Die Speicherung persönlicher Gesundheitsinformationen in elektronischen Patientenakten, die Vernetzung medizinischer Datenbanken, die Nutzung künstlicher Intelligenz in Diagnostik, Therapie und Forschung, die Erfassung individueller Gesundheitsdaten über Smartphone-Apps – all diese Anwendungen sollen dazu beitragen, dass Krankheiten schneller und zielgerichteter bekämpft und Prävention und Pflege verbessert werden. Gleichzeitig hinterlässt das Sammeln sensibler Gesundheitsdaten bei vielen Menschen großes Unbehagen. Befürchtet werden Missbrauch und Kontrollverlust. Wie finden wir die richtige Balance zwischen Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen? Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Reihe „Forschung made in Niedersachsen“ zum Gespräch mit der Wissenschaft über die Chancen und Risiken ein. Die Veranstaltung beginnt am 

Mittwoch, 3. Juli 2019 

um 18.30 Uhr (Einlass ab 17.45 Uhr) 

in der MHH, Gebäude J1, Hörsaal F, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

Neben Gastgeberin Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, werden 

Professor Dr. Reinhold Haux, Professor für Medizinische Informatik am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der MHH, 

Professor Dr. med. Dr.-Ing. Michael Marschollek, Leiter des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik der MHH, 

Professor Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. med. habil. Harald Mischak, Professor für Proteomics und System Medizin an der University of Glasgow und Chief Scientific Officer der Mosaiques Diagnostics & Therapeutics AG sowie 

Professorin Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen und Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats sprechen.

Die Moderation übernimmt Stefan Zorn, Sprecher der MHH. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.forschung-made-in-niedersachsen.de oder auf der MHH-Facebookseite https://www.facebook.com/MHHnova/

 

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